Caritatives Engagement: zentrale Aufgabe der Kirche
Verpflichtung auch für unsere Pfarrgemeinde


Caritative Dienste, die unsere Pfarrei Sankt Salvator leistet:

(teilweise auch in Zusammenarbeit mit überregionalen Einrichtungen):

 

Soziale Einrichtungen

  • Das Altenheim Sankt Vinzenz
  • Die Sozialstation Sankt Vinzenz

Caritatives Engagement
im Bereich der Kindererziehung

  • Träger der Kindertagesstätte Sankt Michael
  • Träger der Kindertagesstätte Marienhöhe

Weiteres Engagement der Pfarrei:

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Hauptamtliche soziale  Dienste

  • Der Caritasverband Nördlingen
  • Die katholische Jugendfürsorge
  • Schwangerschaftshilfe
    • bischöflicher Hilfsfonds: Pro Vita
    • Sozialdienst katholischer Frauen (SKF)
    • Aktion Lebensrecht für alle (ALFA)
    • Donum Vitae: Hilfe und Beratung für das Leben

Ehrenamtliche soziale Dienste

  • Verschiedene Selbsthilfegruppen
  • Sternsingeraktion
  • Unterstützung der Nördlinger Tafel durch die Ministranten
  • Besuchsdienste
    • im Krankenhaus
    • im Altenheim Sankt Vinzenz
    • im Bürgerheim

 

"Vor diesem Hintergrund ist z. B. zu würdigen, wenn Sternsinger alljährlich auf Straßen und in den Häusern um Spenden bitten, wenn Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr annehmen, wenn ehrenamtlich tätige Helfergruppen, Caritas- und Vinzenzkonferenzen in Wohnbezirken Familien oder Alleinstehende aufsuchen, kranke und alte Menschen zu Hause oder im Krankenhaus und im Pflegeheim besuchen."

Siehe dazu: "Caritas als Lebensvollzug der Kirche und als verbandliches Engagement in Kirche und Gesellschaft", Veröffentlichung der deut. Bischofskonferenz, 1999


Caritative Dienste der Kirche

Der diakonische und caritative Dienst an Menschen in Not gehört seit den Anfängen der Kirche zu ihren unveräußerlichen Kennzeichen und ist auch für die Zukunft verpflichtend.

herbergsuche

Es bleibt unbestritten:

  • ohne die caritative Arbeit der Kirche wären noch mehr Menschen auf der Straße,
  • ohne die fürsorgliche Zuwendung der HelferInnen würden sich noch mehr Menschen verlassen fühlen,
  • ohne die einfühlsame Arbeit der caritativen Mitarbeiter und Helfer würden viele gebrochene Schutzsuchende völlig abstürzen,
  • ohne das caritative und diakonische Engagement von Christen sähe der Umgang mit Alten, Kranken und Hilfsbedürftigen trostloser aus.

Von großer Bedeutung ist die Ebene der Kirchen- und Pfarrgemeinden. Diakonische und caritative Arbeit darf sich nicht auf die professionalisierten Dienste beschränken und darf nicht einfach an sie abgegeben werden.

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Kirchengemeinden, kirchliche Gruppen und Verbände haben besondere Möglichkeiten, mit ihrer sozialen, diakonischen oder caritativen Arbeit Impulse in die gesellschaftliche Öffentlichkeit hinein zu vermitteln. Dem Engagement für Alte, Arme, Kranke, Arbeitslose und sozial Schwache kommt gegenwärtig besondere Bedeutung zu.

Es ist unerlässlich, dass Kirchengemeinden und Verbände mit Hilfe solcher Aktivitäten die sie umgebende soziale Wirklichkeit wahrnehmen und den sozial Benachteiligten in ihrer eigenen Mitte Aufmerksamkeit schenken.

Entscheidend ist, dass Christen und Gemeinden nicht bei einzelnen diakonischen Aktivitäten und Maßnahmen stehen bleiben. Wichtig ist eine durchgängige Betonung der Diakonie, in der die Einsamkeit, Trauer und Angst der Menschen, die Hilfe nötig haben, für uns Christen nicht belanglos bleiben.

Unsere Pfarrgemeinde Sankt Salvator bietet zum einen professionalisierte Dienste an.
Sie versucht aber darüber hinaus, durch vielfältigen Einsatz von Gruppen und Verbänden, durch die Einbindung ehrenamtlicher Tätigkeit ihrer eigenen Verantwortung vielseitig und nachhaltig gerecht zu werden.

(Auszüge aus dem Gemeinsamen Wort des Rates der Evangeli­schen Kirche in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Deutschland „Für eine Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit“, 1997)


Das sei mein Gottesdienst,
Mit Hilf und Rat zu dienen,
Den Brüdern beizusteh'n,
Auch unbemerkt von ihnen.

Albert Knapp, (1798 - 1864),
deutscher Pfarrer und Dichter


Grunddienste der Kirche

Drei Grundvollzüge oder Grunddienste kennzeichnen das Wirken der Kirche. Dabei folgt sie dem Auftrag Jesu und handelt in seinem Sinne sowohl in der einzelnen Pfarrgemeinde als auch in der Weltkirche:
- Martyria = Wort- und Tatzeugnis für den christlichen Glauben
- Liturgia = der in den verschiedenen Gottesdiensten gemeinsam gefeierte Glaube
- Diakonia = soziales Handeln in christlichem Auftrag.

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Die Aufgabe der Kirche und der Christen ist es also:

  • von der Frohbotschaft in Tat und Wort Zeugnis zu geben (Martyria oder Verkündigung)
    durch christlich geprägtes Leben, durch Bibelarbeit, Religionsunterricht, Predigt, Sakramentenvorbereitung, Medienarbeit, ...
  • das Gedächtnis Jesu im Gottesdienst und in den Sakramenten zu feiern
    und die Menschen im Alltag und an den "Knotenpunkten des Lebens" zu stärken (Liturgia),
  • und schließlich die konkrete Nächstenliebe spürbar und erfahrbar zu machen (Diakonia)
    • durch Hilfswerke (Caritas)
    • durch Hilfsorganisationen (Misereor, Adveniat)
    • durch caritative Einrichtungen (Kindergärten, Altenheime, Sozialstationen, ...)
    • durch individuelle Hilfsangebote
      - Trost in Trauer und Leid;
      - Beistand in materiellen und seelischen Nöten;
      - Pflege in Krankheit und Alter;
      - Besuch von Kranken, Alten, Einsamen und Ausgegrenzten;
      - Telefonseelsorge; ...

Es ist ein verborgenes Lebensgesetz,
dass uns zu rechter Stunde
der rechte Mensch,
das rechte Wort
in den Weg geführt wird.

Victor von Strauß und Torney, (1809 - 1899),
deutscher Theologe und Politiker