vom gemeinsamen Priestertum der Gläubigen durch die
Weihe zur besonderen Teilnahme an der Sendung Christi


Allgemein

 

Zwei Arten der Teilhabe an dem einen Priestertum Christi

  • gemeinsames Priestertum aller Gläubigen
  • Amtspriestertum als besondere Teilhabe am Amt Jesu Christi

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Die ganze Kirche ist ein priesterliches Volk. Dank der Taufe nehmen alle Gläubigen am Priestertum Christi teil. Diese Teilhabe nennt man gemeinsames Priestertum der Gläubigen.
Auf seiner Grundlage besteht eine weitere Teilnahme an der Sendung Christi: der besondere Dienst. Dieser wird durch das Weihesakrament übertragen. und hat zur Aufgabe, im Namen und in der Person Christi, inmitten der Gemeinde zu dienen.

 

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Das amtliche oder hierarchische Priestertum der Bischöfe und Priester und das gemeinsame Priestertum aller Gläubigen nehmen "auf je besondere Weise am einen Priestertum Christi teil" und sind "einander zugeordnet", unterscheiden sich aber doch "dem Wesen nach".

Inwiefern?

Während das gemeinsame Priestertum der Gläubigen sich in der Entfaltung der Taufgnade, im Leben des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, im Leben gemäß dem Heiligen Geist vollzieht, steht das Amtspriestertum im Dienst dieses gemeinsamen Priestertums.
Es bezieht sich auf die Entfaltung der Taufgnade aller Christen. Es ist eines der Mittel, durch die Christus seine Kirche unablässig aufbaut und leitet. Deshalb wird es durch ein eigenes Sakrament übertragen, durch das Sakrament der Weihe.

Quellen:
Katechismus der katholischen Kirche, Rom 1997, Nr. 1546, 1547, 1591
Erwachsenenkatechismus der deutschen Bischofkonferenz, 1985, Bd.1, S. 380 ff sowie
Schreiben der Bischöfe des deutschsprachigen Raumes über das priesterliche Amt, DBK 1970 Nr 03 und unveränderter Nachdruck 1981

 

Neue Aspekte im Kirchenverständnis

"Das II. Vatikanische Konzil hat durch die Beschreibung der Kirche als Volk Gottes und als Gemeinschaft der Schwestern und Brüder Jesu Christi wichtige Akzente für unser heutiges Kirchenverständnis gesetzt.

Es betont die Teilhabe aller Getauften und Gefirmten am Dienst Jesu Christi zum Heil aller Menschen. Alle Christen sind kraft dieses gemeinsamen Priestertums befähigt zum Glaubenszeugnis, zum Dienst der Nächstenliebe, zur Feier des Gottesdienstes und zur Mitwirkung am Leitungsdienst.

Insbesondere in den Konzilsdokumenten über die Kirche (Lumen Gentium) und über die Kirche in der Welt von heute (Gaudium et Spes) wird deutlich, dass sich die Gestalt der kirchlichen Sendung unter der Führung des Geistes erneuern muss, damit in einer rasch sich verändernden Welt das Evangelium zeitgemäß bezeugt werden kann."

"Die neuen Akzente im Kirchenbild des II. Vatikanischen Konzils sind zwar in den vergangenen Jahren theologisch entfaltet und dargestellt worden; dennoch scheint ihre erneuernde Kraft im Bewusstsein und Leben der Kirche vielfach noch nicht wirksam geworden zu sein."

Quelle:
"Der pastorale Dienst in der Pfarrgemeinde", Veröffentlichung der deut. Bischofskonferenz, Nr.11, S. 7, Bonn 1995


Hinweise zum Weihesakrament und Zölibat

Sixtus

Die Weihe ist das Sakrament, durch welches die Sendung, die Christus seinen Aposteln anvertraut hat, in der Kirche weiterhin ausgeübt wird bis zum Ende der Zeit. Sie ist somit das Sakrament des apostolischen Dienstes.

Das eine Weihesakrament entfaltet sich in drei Stufen:

  • 3. und höchste Weihestufe: Weihe zum Bischof
  • 2. Weihe zum Priester
  • 1. Weihe zum Diakon

Die heilige Weihe empfängt gültig nur ein getaufter Mann [vir]. Jesus, der Herr, hat Männer [viri] gewählt, um das Kollegium der zwölf Apostel zu bilden [Vgl. Mk 3,14-19; Lk 6,12-16], und die Apostel taten das gleiche, als sie Mitarbeiter wählten [Vgl. 1 Tim 3,1-13; 2 Tim 1,6; Tit 1,5-9], die ihnen in ihrer Aufgabe nachfolgen sollten [Vgl. Klemens v. Rom, Kor. 42,4; 44,3].
Katechismus der kath. Kirche, Rom 1997, Nr. 1536, 1577

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Gemäß Can. 290 des Codex Iuris Canonici lässt selbst der Verlust des klerikalen Standes ("Laisierung") die Weihe unberührt: "Die einmal gültig empfangene heilige Weihe wird niemals ungültig". Jedoch kann durch richterliches Urteil oder Verwaltungsdekret die Ungültigkeit der heiligen Weihe festgestellt werden (Can. 290, 1).

 

Weihesakrament und Zölibat

 

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Zölibat in der katholischen Kirche

In der lateinischen Kirche besteht grundsätzlich für alle Kleriker die Verpflichtung zum Zölibat. Bereits vorher verheiratete Weihekandidaten dürfen allerdings zum Diakon (dies ist regelmäßig der Fall bei so genannten ständigen Diakonen, die nicht zum Priester geweiht werden möchten) und in sehr seltenen Ausnahmefällen mit päpstlicher Dispens auch zum Priester geweiht werden (das wird manchmal bei verheirateten Geistlichen anderer christlicher Konfessionen erlaubt, die zum Katholizismus konvertieren).


Zölibat in den Ostkirchen

In den Ostkirchen gilt seit Jahrhunderten eine andere Ordnung: Während die Bischöfe ausschließlich unter Unverheirateten ausgewählt werden, können verheiratete Männer zu Diakonen und Priestern geweiht werden. Diese Praxis wird schon seit langem als rechtmäßig erachtet; diese Priester üben im Schoß ihrer Gemeinden ein fruchtbares Dienstamt aus. Übrigens steht der Priesterzölibat in den Ostkirchen sehr in Ehren, und zahlreiche Priester haben ihn um des Gottesreiches willen freiwillig gewählt. Im Osten wie im Westen kann, wer das Sakrament der Weihe empfangen hat, nicht mehr heiraten.
Katechismus der kath. Kirche, Rom 1997, Nr. 1580


Nicht die Gnade, die Paulus empfangen, begehr' ich,
Nicht die Huld, mit der du dem Paulus verziehen,
Die nur, die du dem Schächer am Kreuz gewährt hast,
nur die erfleh' ich.

Nikolaus Kopernikus, (1473 - 1543)
polnischer Domherr - Grabinschrift


Die Feier des Weihesakraments

Priesterweihe


Da das Sakrament der Weihe das Sakrament des apostolischen Dienstes ist, kommt den Bischöfen als Nachfolgern der Apostel die Vollmacht zu, "die geistliche Gabe" (2. Vatikanisches Konzil Dogmatische Konstitution über die Kirche "Lumen gentium" LG 21), die "apostolische Saat" (LG 20) weiterzugeben. Die gültig geweihten, das heißt die in der apostolischen Sukzession stehenden Bischöfe, sind die gültigen Spender der drei Stufen des Weihesakramentes.

Der wesentliche Ritus des Weihesakramentes besteht bei allen drei Stufen darin, dass der Bischof die Hände auf das Haupt des zu Weihenden legt und im jeweiligen Weihegebet von Gott die Ausgießung des Heiligen Geistes und der besonderen Gnadengaben für den Dienst erfleht, zu dem der Kandidat geweiht wird.

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Riten und Weiheakt

Wie bei allen Sakramenten umgeben Nebenriten die Feier. Sie sind in den verschiedenen liturgischen Überlieferungen sehr unterschiedlich, haben aber gemeinsam, dass sie die vielfältigen Aspekte der sakramentalen Gnade zum Ausdruck bringen.

So bezeugen im lateinischen Ritus die Eröffnungsriten - die Vorstellung und Wahl des Ordinanden, die Ansprache des Bischofs, die Befragung des Ordinanden, die Allerheiligenlitanei -, dass die Wahl des Kandidaten dem Brauch der Kirche entsprechend vorgenommen wurde. Sie bereiten auf den feierlichen Weiheakt vor.

Nach dem Weiheakt bringen weitere Riten das vollzogene Mysterium symbolisch zum Ausdruck und zum Abschluss:

Der Bischof und der Priester erhalten die Salbung mit dem heiligen Chrisam, dem Zeichen der besonderen Salbung durch den Heiligen Geist, der ihren Dienst fruchtbar macht;

Zeichen der apostolischen Sendung

  • Dem Bischof werden das Evangelienbuch, der Ring, die Mitra und der Stab überreicht zum Zeichen seiner apostolischen Sendung zur Verkündigung des Gotteswortes, seiner Treue zur Kirche, der Braut Christi, und seines Auftrags, der Hirte der Herde des Herrn zu sein.
  • Dem Priester werden die priesterlichen Gewänder angelegt sowie die Patene und der Kelch überreicht für "die Gabe des heiligen Volkes", die er Gott darbringen soll.
  • Dem Diakon werden Stola und Dalmatik angelegt. Als weiteres Zeichen für seine Sendung, das Evangelium Christi zu verkünden, wird ihm das Evangelienbuch übergeben.

Quelle: Katechismus der katholischen Kirche, 1573 f, 1576

Frauen und Priesteramt

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Nach aktueller katholischer Lehre kann das Weihesakrament nur Männern gültig gespendet werden.
Papst Johannes Paul II. bekräftigte in seinem Schreiben "Ordinatio Sacerdotalis"  (22. Mai 1994) die Auffassung, die kirchliche Tradition verbiete es, Frauen die Priesterweihe zu spenden.
Wesentliche Begründungen im Apostolischen Schreiben:
- die Vorgehensweise des Herrn bei der Erwählung der zwölf Männer
- Tatsache, dass Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Kirche, nicht den eigentlichen Sendungsauftrag der Apostel und auch nicht das Amtspriestertum erhalten hat.

"Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu.
Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben.
Aus dem Vatikan, am 22. Mai, dem Pfingstfest des Jahres 1994, dem 16. meines Pontifikates, Joannes Paulus PP II"

Weiterlesen: Frauen und Diakonsamt

Frauen und Diakonsamt

Dadurch, dass Papst Johannes Paul II. lehramtlich abschließend erklärt hat, dass die Weihe von Frauen zu Priestern nicht möglich ist, ist die Frage, ob es möglich ist, Frauen die sakramentale Diakonenweihe zu spenden, eigentlich ebenfalls abschließend geklärt.

Durch die dreifache Entfaltung des Weihesakramentes (Diakon – Priester – Bischof) sind die lehramtlichen Aussagen des Dokumentes "Ordinatio Sacerdotalis" auch auf die Diakonenweihe übertragbar.

Wäre dies nicht so, müsste man von verschiedenen Weihesakramenten oder einer nicht sakramentalen Weihe des Diakons ausgehen. Beides findet sich aber weder in kirchlicher Lehre noch in der kirchlichen Tradition.

Quellen: Katechismus der katholischen Kirche, 1554 ff; Wikipedia

 

Die Hoffnung - sie bleibt, trotz allem

Formulierungen der Deutschen Bischofskonferenz aus dem Jahr 1981 klangen noch zuversichtlich:

"Anders als die Frage des Priestertums stellt sich uns die Frage nach der Zulassung von Frauen zum sakramentalen Diakonat. Die Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland hat die Zulassung von Frauen zum Diakonat eingehend erörtert (Beschluß: „Die pastoralen Dienste in der Gemeinde“ 4.2). Sie empfiehlt, an die in Teilen der alten Kirche geübte Praxis der Weihe von Diakoninnen wieder anzuknüpfen. Darum hat sie den Papst gebeten, „die Frage des Diakonates der Frau entsprechend den heutigen theologischen Erkenntnissen zu prüfen und angesichts der gegenwärtigen pastoralen Situation womöglich Frauen zur Diakonatsweihe zuzulassen“ (Beschluß: „Die pastoralen Dienste in der Gemeinde“ 7.1 Votum 3). Diese Frage bedarf noch weiterführender Diskussion, vor allem aber einer größeren Übereinstimmung der Meinung in der gesamten Kirche."

Quelle: "Zu Fragen der Stellung der Frau in Kirche und Gesellschaft", Veröffentlichung der deutschen Bischofskonferenz, Bonn 1981, Nr. 30, S. 23 f


Habt Geduld mit der Kirche.
Die Kirche ist immer auch eine Gemeinschaft von schwachen und fehlerhaften Menschen.
Und ich möchte hinzufügen: Das ist zugleich unser aller Glück.
Denn in einer Kirche von nur Vollkommenen hätten wir wohl selber keinen Platz mehr.

Gott selbst will eine menschliche Kirche.
Deshalb kann es auch Kritik an der Kirche geben,
aber sie muss fair sein und getragen von großer Liebe zur Kirche.

Gott hat sein Heilswerk, seine Pläne und Anliegen in die Hand von Menschen gelegt.
Dies ist gewiss ein großes Wagnis;
aber es kann keine andere Kirche geben, als die von Christus gestiftete.

Er will uns Menschen als seine Mitarbeiter in der Welt und in der Kirche
mit all unseren Mängeln und Unzulänglichkeiten,
aber auch mit all unserem guten Willen und unseren Fähigkeiten.

Papst Johannes Paul II.
1920 bis 2005
Papst von 1978 bis 2005
Ansprache an die Jugendlichen der deutschsprachigen Schweiz, Einsiedeln, 15. Juni 1984


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Diakon

Dienst in der katholischen Kirche

Der Diakon wird nicht zum Priestertum, sondern zur Dienstleistung geweiht.

Er wird durch die Handauflegung gestärkt und so dem Altar enger verbunden, damit er seinen diakonalen Dienst wirksamer ausüben kann.

Der Ständige Diakonat kann sowohl neben einem Zivilberuf als auch im Hauptberuf ausgeübt werden.

Während liturgischer Handlungen, die er leitet, trägt der Diakon als Amtszeichen die Diakonenstola über dem Chorgewand oder der Albe. Diakone tragen die Stola - im Gegensatz zum Priester - als Schärpe über der linken Schulter. Die liturgische Kleidung des Diakons bei der Assistenz in der Heiligen Messe ist die Dalmatik, die wie das Messgewand des Priesters über Albe und Stola getragen wird.

Ablauf der Diakonenweihe

laurentius
  • 1. Eröffnung und Begrüßung
  • 2. Vorstellung und Erwählung der Kandidaten
  • 3. Wortgottesdienst wie in der Messe üblich
  • 4. Weihe
    • Versprechen der Weihekandidaten
    • Fürbittgebet der Gemeinde
    • Handauflegung durch den Bischof
    • Weihegebet
    • Anlegen von Stola und Dalmatik
    • Überreichung des Evangeliars
    • Umarmung durch den Bischof als Friedensgruß
  • 5. Eucharistiefeier
  • 6. Abschluss

Die Aufgaben eines Diakons- Überblick

Der Diakon übernimmt folgende Aufgaben:

  • Verkündigung des Wortes Gottes (Evangelium verkünden, Predigt halten)
  • Assistenz im Gottesdienst
  • Kommunion und Segnungen spenden
  • Feier der Taufe, Trauung und Beerdigung
  • Caritative Dienste
  • Gemeindearbeit (z.B. Jugendarbeit, ...)
  • Krankenbesuche, -gespräche
  • Religionsunterricht und Katechesen

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Diakon in der Gemeinde

Im katholischen Kirchenrecht war der Diakonat lange Zeit nur die erste Weihestufe, und die letzte Stufe für Priesteramtskandidaten vor ihrer Priesterweihe (Anwärter, Lektor, Akolyth, Diakon, Priester).

Das Zweite Vatikanische Konzil (1962-65) stellte das Amt des Ständigen Diakons als eigenständiges Amt der katholischen Kirche wieder her.

Diakone gehören danach zum Klerus. Sie assistieren dem Priester bei der Eucharistiefeier, können hier das Evangelium verkünden und predigen. Sie können die feierliche Taufe spenden, der kirchlichen Trauung assistieren, Begräbnisse leiten, Wortgottesdienste feiern, die Kommunion austeilen und Segensgebete sprechen.

Die Feier der Eucharistie, die Krankensalbung und die Spendung des Bußsakramentes bleiben dagegen den Priestern vorbehalten.

Wie wird man Diakon?

Bewerber zum Ständigen Diakonat können verheiratet sein (Mindestalter 35 Jahre) oder unverheiratet sich zum Zölibat verpflichten (Mindestalter 25 Jahre). Sie müssen sich in Ehe, Familie und Beruf oder in der Lebensform der Ehelosigkeit bewährt haben und sollten engagiert aus dem Glauben heraus leben. Im Gemeindeleben sollten sie bereits einen aktiven Platz einnehmen. Die Fähigkeit, auf die Nöte der Mitmenschen einzugehen sowie physische und psychische Gesundheit müssen vorhanden sein. Außerdem sollten Diakone bereit sein, Verantwortung zu tragen.

Drei Ausbildungswege führen zum Beruf:

Eine berufsbegleitende theologische Ausbildung, eine abgeschlossene Berufsausbildung als Pastoral- oder Gemeindereferent oder ein Studium der Katholischen Theologie an einer Hochschule, einer Katholisch-Theologischen Fakultät oder einer Fachschule.

Nach oder während der theologischen erfolgt die pastorale Ausbildung, in der Regel in Studienwochen, -wochenenden und Praktika. Während der Ausbildung ist der Bewerber einem Diakonatskreis angeschlossen. Einige Diözesen verlangen Zusatzausbildungen in Alten- und Krankenpflege, Jugend- und Heimerziehung, Sozialarbeit oder Religionspädagogik.

Am Ende der Ausbildung steht die Diakonenweihe.

In den ersten Jahren nach der Weihe gibt es verpflichtende Weiterbildungsveranstaltungen.

Die Besoldung richtet sich nach den jeweiligen diözesanen Regelungen.

Diakon und Zölibat

Bewerber für das Diakonatsamt können verheiratet sein (Mindestalter 35 Jahre) oder sich zum Zölibat verpflichten (Mindestalter 23 Jahre). In der katholischen Kirche dürfen ständige Diakone also nur vor ihrer Ordination heiraten.

Bei verheirateten Männern, die sich zum Diakon weihen lassen, gilt der Zölibat nicht für die bestehende Ehe, wohl aber, wenn die Frau stirbt oder die Ehe kirchenrechtlich wirksam annulliert wird - in diesem Fall darf der Diakon nicht wieder heiraten. Von diesem Verbot kann dispensiert werden, insbesondere, wenn kleine Kinder zu versorgen sind.

Des Weiteren ist bei Verheirateten die Zustimmung der Frau zur Weihe eine Voraussetzung.

Quellen:
Erwachsenenkatechismus der deutschen Bischofkonferenz; Wikipedia;
Rahmenordnung für Ständige Diakone in den Bistümern der Bundesrepublik Deutschland, Richtlinien über persönliche Anforderungen an Diakone und Laien im pastoralen Dienst im Hinblick auf Ehe und Familie, Veröffentlichung der deut. Bischofskonferenz, Nr. 63, Bonn 2000

Priesterweihe

Ablauf der Priesterweihe

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  • 1. Eröffnung und Begrüßung
  • 2. Vorstellung und Erwählung der Kandidaten
  • 3. Wortgottesdienst wie in der Messe üblich
  • 4. Weihe
    • Heilig-Geist-Hymnus
    • Versprechen der Weihekandidaten
    • Fürbittgebet der Gemeinde
    • Handauflegung durch den Bischof und alle anwesenden Priester
    • Weihegebet
    • Anlegen der priesterlichen Gewänder
    • Salbung der Hände
    • Überreichung von Brot und Wein (oder der heiligen Geräte: Kelch und Patene)
    • Umarmung der Neupriester
  • 5. Eucharistiefeier mit besonderem Einschub im Hochgebet
  • 6. Abschluss mit besonders feierlichen Elementen
  • 7. Primizsegen der Neupriester

 

Der Priester ist ausgesandt:

  • zur Verkündigung und zur Lehre
  • zur Spendung der Sakramente
  • um das ihm anvertraute Volk Gottes zu leiten

Priester werden ja nicht zu Funktionären, sondern zu Zeugen bestellt, deren Zeugnis, wenn es glaubwürdig und fruchtbar sein soll, nicht von ihrer Person ablösbar ist. Der Geweihte ist deshalb auch um seines Dienstes willen gehalten, sich in besonderer Weise um ein geistliches Leben zu bemühen.

Weiheversprechen

  • Bereitschaft, das Priesteramt als zuverlässiger Mitarbeiter des Bischofs auszuüben und so die Gemeinde umsichtig unter Führung des Heiligen Geistes zu leiten
  • Den Dienst am Wort Gottes (Verkündigung des Evangeliums und Darlegung des Katholischen Glaubens) treu und gewissenhaft zu erfüllen
  • Die Sakramente gemäß der Überlieferung der Kirche zu feiern
  • Zusammen mit dem Bischof im Gebet das Erbarmen Gottes für die Gemeinde zu erflehen
  • Den Armen und Kranken, den Heimatlosen und Notleidenden zu helfen
  • Sich mit Christus tagtäglich enger zu verbinden
  • Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber dem Bischof und seinen Nachfolgern

Quellen:
Katechismus der kath. Kirche; Wikipedia, Unterlagen der Diözese München-Freising

 

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    Was ist ein Priester?

Weihe-Ökumene

Weihe im ökumenischen Verständnis

Katholische Überzeugung

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Die Weihe gilt in der katholischen Kirche als eines der sieben Sakramente.

Nach katholischer Auffassung ist die apostolische Sukzession oder apostolische Nachfolge die ununterbrochene Weitergabe des Bischofsamtes ausgehend von den Aposteln über viele Bischöfe vergangener Tage bis hin zu den heutigen Bischöfen, mittels der Bischofsweihe.

Das Band zwischen dem Bischofskollegium und der Urgemeinde der Apostel ist vor allem in der Linie der historischen Kontinuität zu verstehen. Den zwölf Aposteln wird zuerst Matthias zugerechnet, dann Paulus, dann Barnabas, dann weitere, bis sich in der zweiten und dritten Generation das Amt des Bischofs herausbildet.

In dieser historischen Kette kommt also die Kontinuität zum Ausdruck. Und in der Kontinuität der Nachfolge liegt die Garantie für das Ausharren des Apostelkollegiums, das Christus um sich versammelt hat, in der kirchlichen Gemeinschaft.

Aber diese Kontinuität, die zunächst in der historischen Kontinuität der Ämter sichtbar wird, ist auch im geistlichen Sinn zu verstehen, weil die apostolische Nachfolge im Amt als bevorzugter Ort des Wirkens und der Weitergabe des Heiligen Geistes betrachtet wird.

Diese "Kette der Handauflegungen", als Vollmachtsweitergabe verstanden, ist bereits im Neuen Testament beim Übergang zur zweiten christlichen Generation bezeugt (Apg. 14,23, Apg. 20, 28; 2Tim. 1,6).

Zumindest theoretisch kann jeder Bischof seine Weihevorgänger bis zu einem der 12 Apostel und damit bis Jesus Christus zurückverfolgen.

Der Priester hat von Beginn der christlichen Kirche an eine doppelte Funktion: Leitung der Gemeinde einerseits, Darbringung des Opfers andererseits.

Die katholische Kirche ist keineswegs "Priesterkirche". Priester werden geweiht zum Dienst Gottes für das gläubige Volk. Sie haben keine Heilsprivilegien, sondern sind in einen besonderen Dienst genommen für andere.

Evangelische Überzeugung

Die evangelisch-lutherischen Kirchen kennen kein Weihesakrament im römisch-katholischen Sinne, sondern eine gottesdienstliche Ordnung, Segnung und Sendung zu Wortverkündigung und Sakramentsspendung (Ordination).

Gleichwohl hat Luthers Wort vom Priestertum aller Getauften keinen Eingang in die lutherischen Bekenntnisschriften gefunden und gehört somit auch nicht zum offiziellen Lehrbestand der lutherischen Kirchen. Vielmehr sind auf Grund der Apologie der Confessio Augustana Artikel 13 lutherische Kirchen in der Lage von einem Weihesakrament zu sprechen, wenn darunter verstanden wird, Gottes Wort zu verkündigen und die Sakramente zu spenden. Ein Opferpriestertum, wie in der römischen Kirche wurde und wird abgelehnt, weil Christi Opfer am Kreuz nicht der Wiederholung bedürfe.

Nach protestantischer Lehrmeinung ist der historische Episkopat nicht für die Kirche konstitutiv. Wichtigstes Merkmal der Apostel sei vielmehr, dass sie direkt von Jesus Christus in ihr Amt eingesetzt wurden. Das Wirken dieses Zwölferkreises bilde gemäß der Schrift gemeinsam mit den Propheten und den zwölf Stämmen Israels die Grundlage für die gesamte Kirche der Folgezeit.

Mit den Aposteln den gleichen Glauben zu teilen, ihrem in der Schrift überlieferten Wort zu glauben, um den heiligen Geist zu empfangen, ist für sie die entscheidende Bedeutung der apostolischen Sukzession - eine Konsequenz der reformatorischen Lehre von sola fide (=allein die Gnade) und von sola scriptura (=allein die Schrift).

Zudem fehlt es den reformatorischen Kirchen an einer Unterscheidung der Gläubigen in Priester und Laien; maßgeblich ist die allen gemeinsame Taufe (Luther: "Allgemeines Priestertum aller Getauften").

Daraus folgt auch ein divergierendes Kirchenrechtsverständnis.

Die unterschiedlichen Auffassungen gelten noch als kirchentrennend.

Quellen: Papst Benedikt XVI., Generalaudienz am 10.05.2006;
Onlineenzyklopädie.de; Wikipedia


Heiliger Geist berühre die Menschen
auf dem Grund ihrer Seele,
lass sie ihre Talente entdecken
und ihre Berufung leben
aus Freude an der Schöpfung
als Dienst in der Kirche
und zum Segen ihrer Gemeinde.


weihen-segnen?

Was ist der Unterschied zwischen einer Weihe und einer Segnung ?

tabernakelkreuz-salvator

 

Die Begriffe "weihen" und "segnen" werden unterschiedlich verwendet.
Wann wird korrekt von einer Segnung und wann von einer Weihe gesprochen?
Wo liegen die Unterschiede?

Im Handbuch des Kirchenrechts wird etwas genauer auf die Frage der Unterscheidung von Weihe und Segnung eingegangen (S. 1014):

Dabei werden die lateinischen Begriffe "dedicatio" (= Weihe einer Sache), "consecratio" (= Weihe einer Person) und "benedictio" (= Segnung) verwendet.

Die lateinischen Begriffe "consecratio" (Weihe) und "dedicatio" (Weihe) einerseits sowie "benedictio" (Segnung) andererseits sind aber nicht identisch mit den gebräuchlichen deutschen Begriffen "Weihe" und "Segnung".

  • "dedicatio" bezeichnet die Weihe einer Sache in Verbindung mit einer Ölsalbung (z. B. Altar),
  • "consecratio" bezeichnet die Weihe einer Person in Verbindung mit einer Ölsalbung (z. B. Priester),
  • "benedictio" bezeichnet
    • entweder eine Weihe ohne Ölsalbung ("benedictio constitutiva") (z. B. Ambo, Taufstein)
    • oder einen einfachen Segen bzw. Segnung ("benedictio invocativa") (z. B. Weihwasser)

Dies führt dazu, dass die deutschen Begriffe "Weihe" und "Segnung" oft unterschiedlich gebraucht werden und selbst in den liturgischen Büchern fließend sind.

Die nachfolgenden Ausführungen wollen etwas detaillierter zeigen, welche Unterschiede zwischen einer Segnung und einer Weihe bestehen.

 

Die Segnung

An der Zweckbestimmung der Sache oder an dem Wesen der Person wird durch die Segnung nichts geändert.

Jede Segnung ist ein Lobpreis Gottes und eine Bitte um seinen Segen. Der eigentliche Segensgestus bei allen Segnungen ist das Kreuzeszeichen.

Segnungen kann, mit Ausnahme der dem Papst oder den Bischöfen vorbehaltenen, jeder Priester vornehmen.
(Codex Iuris Canonici 1169 — § 2)
Der Diakon kann nur jene Segnungen vornehmen, die ihm von Rechts wegen ausdrücklich gestattet werden.
(Codex Iuris Canonici 1169 — § 3)

Beispiele:

Kindergarten, Verkehrseinrichtungen (Brücken), Freizeiteinrichtiungen, Fahrzeuge, Kerzen, Adventskranz, Kräuter, Speisen, Wettersegen, Blasiussegen, Kinder, Eheleute, ...(= "benedictio invocativa")

 

Die Weihe

Bestimmendes Merkmal der Weihe ist die Änderung der weltlichen Zweckbestimmung!

Mit der Weihe ist eine Wirkung bleibender Art verbunden. Durch sie werden Personen oder Dinge aus dem profanen Bereich ausgesondert und ganz für Gott und für den Gottesdienst geweiht.

Zur Verdeutlicheung des Begriffe "Weihe":

  • mit Ölsalbung
    • Weihe von Personen = consecratio; (Priester, Bischöfe)
    • Weihung von Orten und Sachen = dedicatio; (Altäre, Glocken)
  • ohne Ölsalbung = benedictio constitutiva; (Ambo, Taufstein)

Von einer “Weihe” im eigentlichen Sinn spricht die Kirche nur bei Menschen und Dingen, die sie dadurch ganz in den Dienst Gottes stellen will. So werden z.B. Kirchen, Altäre, Kelche, Glocken geweiht und dadurch für ihre religiöse Funktion vorbehalten.

Die Weihe einer Person bedeutet, dass sie eine neue, religiös bestimmte Aufgabe übernimmt (z. B. Diakon, Priester, Bischof).

Weihen und Weihungen können gültig diejenigen vornehmen, welche die Bischofsweihe empfangen haben, sowie Priester, denen es von Rechts wegen oder durch rechtmäßige Ermächtigung gestattet wird.
(Codex Iuris Canonici 1169 — § 1)

Heilige Sachen, die durch Weihung oder Segnung für den Gottesdienst bestimmt sind, sind ehrfürchtig zu behandeln und dürfen nicht zu profanem oder ihnen fremdem Gebrauch verwendet werden, selbst dann nicht, wenn sie Eigentum von Privatpersonen sind.
(Codex Iuris Canonici 1171)

In der Theologie werden Segnungen und Weihen auch Sakramentalien genannt.


Gottes Segen sei mit euch allen,
der Segen des strahlenden Lichts.
Sonnenschein leuchte und erwärme die Herzen,
bis sie zu glühen beginnen
und die anderen kommen,
sich an ihnen zu wärmen.

Irischer Segenswunsch


Kardinäle

Das Kardinalskollegium

Die Kardinäle sind nach dem Papst die höchsten Würdenträger in der katholischen Kirche. Sie unterstützen ihn in der Leitung der Gesamtkirche.

Außerdem kommt ihnen allein das Recht zu, einen Papst zu wählen.

In der Regel werden nur Bischöfe zu Kardinälen ernannt, es gibt aber Ausnahmen, so dass auch gewöhnliche Priester aufgrund besonderer Verdienste zu Kardinälen ernannt werden können. Diese müssen allerdings nach dem Codex Iuris Canonici zu Bischöfen geweiht werden. Der Papst kann jedoch (wie bei Leo Kardinal Scheffczyk geschehen) auf Wunsch des angehenden Kardinals von dieser Verpflichtung dispensieren.

Der Papst ist nicht verpflichtet, den Namen des von ihm ernannten Kardinals bekannt zu geben, in solchen Fällen spricht man von einem Kardinal "in pectore". Diese Vorgangsweise wird vor allem bei Kardinälen aus Ländern gewählt, in denen die Kirche verfolgt wird.

Man unterscheidet drei Klassen (ordines) von Kardinälen:

  • Kardinalbischöfe
  • Kardinalpriester
  • Kardinaldiakone

Es handelt sich dabei um eine reine Ehrenrangfolge, die auf das Wahlrecht im Konklave keinen Einfluss hat.

Die Kardinalpriester wie etwa der Münchener Erzbischof Reinhard Marx erhalten eine römische Pfarrkirche. Den Kardinaldiakonen, zu denen auch Walter Brandmüller zählt, wird eine Diakonie zugewiesen. Auf diese Weise ist jeder Kardinal mit der Kirche Roms und ihrem Oberhaupt durch eine symbolische Pfarr- oder Diakonatsstelle in der Ewigen Stadt verbunden. Die Bindung der Kardinäle an ihre römischen Kirchen beschränkt sich in der Regel jedoch auf gelegentliche Gottesdienste, die der Titelherr mit der Gemeinde feiert.

Die Kardinäle bilden das Kardinalskollegium der Heiligen Römischen Kirche unter der Leitung des Kardinaldekans.
(Seit Mai 2005 Angelo Kardinal Sodano, zuvor Joseph Kardinal Ratzinger von 2002-2005).

Die wahlberechtigten Kardinäle wählen während der Vakanz des Apostolischen Stuhles im Konklave den neuen Papst.

Wahlberechtigt sind seit der 1968 durch Papst Paul VI. (1963-1978) erlassenen Apostolischen Konstitution "Romano Pontifici eligendo" alle Kardinäle, die am Tag vor der Vakanz das 80. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

Die Höchstzahl der wahlberechtigten Kardinäle darf nicht mehr als 120 betragen. Dies bestimmte Papst Paul VI. (1963-1978) ebenfalls in seiner Apostolischen Konstitution "Romano Pontifici eligendo".
Papst Johannes Paul II. (1978-2005)  bestätigte diese Regelung am 22. Februar 1996  in der Apostolischen Konstitution "Universi Dominici Gregis". 

Von dieser Zahl wurde in der Vergangenheit und wird auch heute noch gelegentlich vorübergehend geringfügig abgewichen.

Weltweit gibt es in der katholischen Kirche zur Zeit etwas mehr als 200 Kardinäle, von denen nahezu 100 aufgrund ihres Alters nicht mehr wahlberechtigt sind.

Ernennung der neuen Kardinäle im Konsistorium

Die Kardinäle werden vom Papst ernannt und feierlich in einem Konsistorium "kreiert". Ein Konsistorium ist die Vollversammlung der Kardinäle.

Der erste der neuen Kardinäle richtet im Konsistorium in seinem Namen und in dem seiner Kollegen an den Papst eine Dankes- und Ergebenheitsadresse. Dann folgen Lesung, Antwortpsalm, Evangelium und Homilie. Nach der Ansprache fordert der Heilige Vater die neuen Purpurträger auf, das Glaubensbekenntnis abzulegen. Nach dem Credo schwören die Kardinäle dem Papst feierlich Gehorsam.

Der Papst setzt anschließend dem neuen Purpurträger als Zeichen der Kardinalswürde das rote Birett auf. Er weist ihm seinen Titel oder seine Diakonie zu und überreicht die Bulle, in der die Ernennung und die Verleihung der Kardinalskirche vermerkt sind. Zudem steckt der Papst den neuen Purpurträgern einen Kardinalsring an den Finger. Mit dem Friedensgruß und der Umarmung entlässt der Papst den neuen Kardinal.

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    Was ist ein Kardinal?

Deutsche Kardinäle (Stand Februar 2015)

  • Joachim Meisner, *1933, emeritierter Erzbischof von Köln (1989 -2014), zuvor Erzbischof von Berlin (1982 - 1989), Kardinal seit 1983 (Kardinalpriester)
  • Friedrich Wetter, *1928, emeritierter Erzbischof von München und Freising (1985 - 2007), Kardinal seit 1985 (Kardinalpriester)
  • Walter Kasper, *1933, emeritierter Kurienkardinal, ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal seit 2001 (2001 Kardinaldiakon, 2011 Kardinalpriester)
  • Karl Lehmann, *1936, Bischof von Mainz, ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (1987-2008), Kardinal seit 2001 (Kardinalpriester)
  • Paul Josef Cordes, *1934, emeritierter Kurienkardinal, ehemaliger Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“ und ehemaliger Weihbischof in Paderborn, Kardinal seit 2007 (Kardinaldiakon)
  • Reinhard Marx, *1953, seit 2007 Erzbischof von München und Freising, zuvor Bischof von Trier (2001 - 2007), Kardinal seit 2010 (Kardinalpriester)
  • Walter Brandmüller, *1929, Theologe und Kirchenhistoriker, Kardinal seit 2010 (Kardinaldiakon, zuvor Bischofsweihe)
  • Rainer Maria Woelki, *1956, Erzbischof von Köln seit 2014, zuvor Erzbischof von Berlin (2011 - 2014), Kardinal seit 2012 (Kardinalpriester)
  • Gerhard Ludwig Müller, *1947, seit 2012 Präfekt der Glaubenskongregation, zuvor Bischof von Regensburg (2002 - 2012), Kardinal seit 2014 (Kardinalpriester)
  • Karl-Josef Rauber, *1934, stammt aus dem Bistum Mainz, emeritierter Vatikandiplomat, Kardinal seit 2015 (Kardinalpriester)

Der Größte von euch
soll euer Diener sein.

Mt 23,11