keine leichte Aufgabe -
und dennoch: ein hoffnungsvoller Weg


Allgemein

Ökumene in Nördlingen

Die evangelische und die katholische Kirche sind sich in unserem Jahrhundert so nahe gekommen, wie noch nie zuvor in der Geschichte. Aber noch sind beide Kirchen getrennt. Noch immer stehen Unterschiede im Glauben der vollen Kircheneinheit entgegen. Die vergangene Geschichte lässt sich auch nicht einfach so abstreifen wie ein Kleid, das einem nicht mehr steht oder nicht mehr passt. Es gibt in den unterschiedlichen Kirchen auch vieles, womit Menschen, die ihnen angehören, vertraut sind. Evangelische und katholische Christen fangen an, voneinander zu lernen und die Schätze der jeweils anderen Kirche in ganz neuem Licht zu sehen.

Wir Christen in Nördlingen - einer Stadt, die fast zu gleichen Teilen aus evangelischen und katholischen Christen besteht, - unternehmen schon seit Jahren intensive Anstrengungen, um Ökumene im Alltag zu pflegen und bei besonderen Anlässen auch zu vertiefen.

  

salv-kirche

 

St. Salvator - Gotteshaus der katholischen Kirchengemeinde, ehemalige Karmelitenkirche

Spuren

 

Wir schätzen einander.

Wir suchen den Weg zueinander:

- nicht überhastet -

aber doch Schritt für Schritt.

 

Spuren

St. Georg, evangelische Kirche

 

St. Georg - Gotteshaus der evangelischen Kirchengemeinde  mit seinem  bekannten Turm, dem "Daniel"

 


Wenn der Wind des Wandels weht,
errichten die einen Mauern,
die anderen bauen Windmühlen.

chinesisches Sprichwort


Ökumenische Veranstaltungen in St. Salvator

oekumene

Wir katholische und evangelische Christen in Nördlingen bemühen uns schon seit Jahren um ein gelingendes ökumenisches Miteinander.

Dieses Miteinander ist in der Vergangenheit langsam gewachsen - und wir pflegen und stärken es heute ganz bewusst im Alltag und in vielen gemeinsamen Aktionen sowie bei besonderen Anlässen.

Das Feld der ökumenischen Zusammenarbeit ist groß. Es reicht vom wöchentlichen ökumenischen Friedensgebet bis hin zur gemeinsamen Verantwortung für die Nördlinger Tafel.

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  • Ökumenisches Friedensgebet
    (seit mehr als 25 Jahren)

    jeden Freitag, 17.00 Uhr, in St. Georg
    in den Wintermonaten Dezember bis März in der Klinikkapelle Altenheim St. Vinzenz

    Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung waren immer die Schwerpunkte des ökumenischen Friedensgebetes, das seit 1983 stattfindet. In besonderen Anliegen werden aktuelle Probleme, die den Frieden gefährden, zur Sprache gebracht.
    Die Durchführung liegt in den Händen eines Arbeitskreises, aber auch Konfirmanden und Ministranten übernehmen die Gestaltung.
    Ziel ist es, möglichst viele Menschen in der Stadt zu erreichen.

     

  • Taizè - Gebet
    - Einmal im Monat am Sonntag (2. Sonntag im Monat), 19.00 Uhr, in der ev. Spitalkirche, Baldinger Straße
    - weiterhin: immer wieder in der Kapelle des Klosters Maria Stern
    zur Zeit keine Termine!

     

  • Weltgebetstag der Frauen
    Am zweiten Freitag im März, jährlich wechselnd in St. Georg und St. Salvator

     

  • Ökumenische Bibelwoche für Erwachsene
    Jedes Jahr in der Fastenzeit, jährlich wechselnd in St. Georg und St. Salvator

     

  • Ökumenische Kinderbibelwoche
    Alle Kinder von 4 bis 12 Jahren sind herzlich eingeladen. An vier Vormittagen in der Karwoche wird im evangelischen Gemeindezentrum St. Georg gemeinsam ein sinnvolles Programm gestaltet.

     

  • Ökumenischer Jugendkreuzweg
    Jeden Karfreitag, 20.00 Uhr, in St. Salvator

     

  • Ökumenischer Gedächtnisgottesdienst
    Jährlich an Allerheiligen für alle Verstorbenen des vergangenen Jahres in St. Emmeram

     

  • Gebetswoche um die Einheit der Christen
    Als getaufte Christen gehören wir zusammen. Wir leiden unter der Trennung und wollen uns dafür einsetzen, dass die Zusammengehörigkeit wachsen kann. Dies wollen wir mit der Gebetswoche um die Einheit der Christen zum Ausdruck zu bringen.

     

  • Ökumenisches Frauenfrühstück Jedes Jahr findet im Stadtteil Baldingen ein ökumenisch gestaltetes Frauenfrühstück statt (in der Regel im evangelischen Gemeindehaus).

     

  • Ökumenische Adventsfeier
    Jedes Jahr findet während der Adventszeit im Stadtteil Baldingen ein besinnlicher, ökumenisch gestalteter Adventsnachmittag für Familien statt (in der Regel am 2. Sonntag im Advent)
    zur Zeit keine Termine!.

     

  • Treffen der gewählten Gremien der einzelnen Kirchengemeinden
    Jährliches Treffen der Hauptamtlichen und der gewählten Mitglieder der Führungsgremien der einzelnen Kirchengemeinden beider Konfessionen zum Kennenlernen, zum Gespräch und zum Meinungsaustausch, jeweils wechselnd in St. Georg sowie St. Josef und St. Salvator.
    zur Zeit keine Termine!

     

  • Trauergruppe
    Treffen im evangelischen Gemeindezentrum, Hallgasse.
    Menschen wissen oft nicht, wohin mit ihrer Trauer. Das Leben wurde durch den Verlust eines Menschen, einer Beziehung plötzlich so grundlegend verändert, wie das nicht vorstellbar, nicht vorhersehbar war. Abschied, Trennung, Sterben und Tod und Trauer beanspruchen alle Kräfte. Dann wäre es gut, jemanden zum Reden zu haben, aus seelischer Vereinsamung oder entstehender Isolation herausgeholt zu werden.
    Die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Nördlingens möchten einen geschützten Raum für Trauernde anbieten, wo sie miteinander ins Gespräch kommen und dabei wahrnehmen, benennen und ausdrücken können, was da ist; wo Platz ist für Tränen, für das Beklagen des Verlustes und wo im Blick auf das Wunder der Wandlung am Horizont neue Hoffnung wachsen kann.
    Sollten Sie Interesse an diesem Angebot haben, dann lassen Sie es uns für die weitere Planung bitte wissen.
    Pfarrer Hellmut Behringer mit Pater Czeslaw
    zur Zeit keine Termine!

     

  • Nördlinger Tafel mit integrierter Kleiderkammer
    Drehergasse 14
    Ökumenisches Projekt des Diakonischen Werks und der Caritas
    Die Nördlinger Tafel versorgt alle bedürftigen Menschen aus der Region mit Lebensmitteln und Gebrauchtkleidung.

     

 

Nähere Auskünfte erhalten Sie im Pfarrbüro
 Telefon: 09081 / 29 37 - 0
  Fax: 09081 / 29 37 - 15

 


Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe
und wachsen in allen Stücken zu dem hin,
der das Haupt ist, Christus.

Epheser, 4, 15


Ökumenisches Friedensgebet

Ökumenisches Friedensgebet

 

friedenstaube

Ist uns Ökumene in Nördlingen wichtig?
Friede eine Selbstverständlichkeit?  Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende?

Evangelische und katholische Christen in unserer Stadt beten seit über 20 Jahren jede Woche gemeinsam um den Frieden im Großen wie im Kleinen.
Dass dies möglich ist, dafür dürfen wir dankbar sein.

Ungerechtigkeit, Friedlosigkeit und die Schändung der Schöpfung sind jede Woche unsere aktuellen Themen, die wir als Anliegen vor Gott bringen.

Zu diesem gemeinsamen Gebet evangelischer und katholischer Christen laden wir erneut herzlich ein. Diese 25 Minuten im Chorraum von St. Georg oder in der Kapelle von St. Vinzenz geben am Ende der Woche Ruhe und Besinnung.

Engagieren Sie sich! Beten Sie mit!

Jeden Freitag um 17.00 Uhr im Chorraum der St. Georgskirche und in den Wintermonaten in der Kapelle von St. Vinzenz.

Das Leitungsteam des Arbeitskreises "Ökumenisches Friedensgebet":

Irmgard Moser und Erika Enders; (früher: Erika Lagler und Karl Braun)

 

30 Jahre Ökumenisches Friedensgebet in Nördlingen

Evangelische und katholische Christen beten seit 30 Jahren miteinander.

Am 6. Mai 2013 waren es 30 Jahre, dass sich evangelische und katholische Christen in Nördlingen jeden Freitag um 17 Uhr im Chor der St. Georgskirche bzw. in den Wintermonaten in der Kapelle von St. Vinzenz zum ökumenischen Friedensgebet treffen.

Es ist aus der Arbeit des Weltgebetstags der Frauen entstanden; wenige Jahre später engagierten sich auch Männer für dieses wichtige Anliegen.

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung waren in all den Jahren die Schwerpunkte beim Friedensgebet. Als informiertes Beten verstehen sich die besonderen Anliegen, die innerhalb der Gebetsordnung angesprochen werden. Diese Ordnung wurde in der Vergangenheit immer wieder verändert, aktualisiert, neue Lieder wurden eingebaut.

Hier einige wichtige Themen: Der Ost-West-Gegensatz in den 1980er Jahren, der Golfkrieg 1991, das Elend in der Dritten Welt, Umweltprobleme, der Krieg auf dem Balkan, die Auseinandersetzungen zwischen Israel und Palästina, der 11. September 2001, der Irak-Krieg, die Sorge der Menschen in unserem Land um den Arbeitsplatz und den sozialen Frieden usw.

Die Durchführung des Friedensgebetes, das mittlerweile zu einer Institution in der Stadt und eine bedeutsame ökumenische Begegnung geworden ist, liegt in den Händen der acht Mitglieder im Arbeitskreis. Es ist zu einem guten Brauch geworden, dass die Nördlinger Musikanten in der Adventszeit die Andacht musikalisch umrahmen. Der gesamte Arbeitskreis ist sich dessen bewusst, dass das gemeinsame Beten um den Frieden weiterhin aktuell und notwendig ist.

Zur Feier des 30jährigen Bestehens wurde am 10. Mai 2013 um 17 Uhr in St. Georg ein ökumenischer Gottesdienst mit Dekan Gerhard Wolfermann und Dekan Paul Erber abgehalten. Im Anschluss daran fand eine Begegnung im Kapitelsaal statt.

Albert Schweitzer sagte: „Gebete ändern die Welt nicht. Aber Gebete ändern die Menschen. Und die Menschen verändern die Welt."

Erika Lagler und Karl Braun

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25 Jahre Ökumenisches Friedensgebet in Nördlingen

Am 6. Mai 2008 waren es 25 Jahre, dass das Ökumenische Friedensgebet in Nördlingen besteht, gegründet durch einen Kreis von Frauen beider Kirchen. Später engagierten sich auch Männer.

Zu diesem Jubiläum lud der Arbeitskreis Friedensgebet am 9. Mai 2008 in die St. Georgskirche ein. Die Andacht wurde von Pfarrerin Petra Feldmeier-Reichenbacher gehalten, mitgewirkt haben Erika Lagler und Karl Braun. In den „Gedanken für die Stille“ ging die Pfarrerin auf die Bedeutung des Gebets ein. Von Gott werde keine Bitte überhört, sagte sie, unsere Gebete veränderten die Herzen der Menschen und die Kraft, um den Frieden zu beten, gebe uns Gott. Den Segen am Ende spendeten die Dekane P. Erber und G. Wolfermann. M. Bürgler an der Orgel und H. Deiß auf der Trompete umrahmten die kleine Feier musikalisch

Oberbürgermeister Hermann Faul ließ es sich nicht nehmen, bei dem Jubiläum anwesend zu sein und ein Grußwort zu sprechen. Er führte aus, dass es bewundernswert sei, diese ökumenische Veranstaltung 25 Jahre durchzuführen. Besondere Anerkennung sprach er dem aus drei Personen bestehenden Leitungsteam aus. Weiter sagte der OB: „ Sich für den Frieden einzusetzen, bedingt natürlich, dass man auch mit sich in Frieden lebt und ist. Deshalb sind diese Minuten der Besinnung und der Stille, die Zeit über sich und die Welt nachzudenken, von großer Bedeutung und ich wünsche Ihnen, dem Leitungsteam, aber auch allen Besuchern die Kraft und das Engagement, diese segensreiche Einrichtung des Friedensgebetes auch in den kommenden Jahren aufrecht zu erhalten. Und ich würde mich freuen, wenn noch mehr Menschen das Friedensgebet besuchen würden.“

Das wäre auch ganz im Sinn des Arbeitskreises Friedensgebet, der damit erneut einlädt, am Freitag um 17 Uhr nach St. Georg zu kommen (im Winter in die Kapelle von St. Vinzenz) und evtl. aktiv im Team mit zu arbeiten.

Dr. Martin Luther King, der 1968 als Kämpfer um gleiche Rechte von Schwarzen und Weißen in Memphis (Tennessee) ermordet wurde, sagte einmal: " Es genügt nicht zu sagen: Wir dürfen keine Kriege führen. Wir müssen bereit sein, den Frieden zu lieben und für ihn Opfer zu bringen."

Karl Braun

 

Herr, allmächtiger Gott,
der Verwandlung wirkt und Neues schafft,
du Gott des väterlichen Friedens
und der mütterlichen Liebe.
Unsere Herzen sind voller Hoffnung
auf dich gerichtet:

Deine Kirche hat am Ufer des Mittelmeeres
die Geburtswehen und ihre Kinderjahre durchlebt.
Bleibe bei deiner Kirche, die weltweit weiterwächst,
dass sie zu voller Einheit reift.

In dieser Zeit des Wachsens bitten wir dich
um die Gabe der Verwandlung.
Erneuere in uns den Geist der Gemeinschaft.
Forme unsere Gedanken zu Gedanken der Liebe.
Schenke uns die Erfahrung deines Friedens.

Gib uns den Mut und die Beweglichkeit,
Verwandlung anzunehmen
bei uns selbst und bei anderen,
bei denen, die leiden,
und bei denen die Leiden verursachen,
bei Opfern und Tätern
und bei deinem ganzen Volk.

In einer Welt voller Gewalt und Hass
schenke uns den Mut,
Liebe und Eintracht zu säen.
Nähre in uns die Saat der Einheit
und schenke uns Einsicht,
dass wir die Konflikte unter uns sehen
und lösen lernen.

Bereite unseren Geist, unsere Herzen und Hände,
dass wir deine Ernte einbringen.

Gebet junger Helferinnen und Helfer der Vollversammlung
des Ökumenischen Rates der Kirchen 2006 in Porto Alegre


Nördlinger Tafel

 

Nördlinger "Tafel" mit integrierter Kleiderkammer

 

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In Nördlingen entstand mit Jahresbeginn 2007 in Kooperation von Caritas und Diakonie eine "Tafel" mit integrierter Kleiderkammer für bedürftige Menschen.

Nicht alle Menschen haben ihr täglich Brot - und dennoch gibt es Lebensmittel im Überfluss. Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich - mit ehrenamtlichen Helfern, für die Bedürftigen in der Stadt Nördlingen und ihrem Umland. Das Ziel der Tafeln ist es, dass alle qualitativ einwandfreien Nahrungsmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr verwendet werden können, an Bedürftige verteilt werden. Die Geschäftsführer von Caritas und Diakonie, Martin Gaertner und Roland Vogel, warben um ehrenamtliche Mitarbeit bei der Umsetzung des Vorhabens.

 

Die Tafelidee

Die Nördlinger Tafel basiert auf der allgemeinen Tafelidee, bedürftigen Menschen wohnortnah durch die Weitergabe von Lebensmitteln, die von Märkten der Region vorher zur Verfügung gestellt wurden, zu helfen. Mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern und ergänzendem Personal sollen qualitativ einwandfreie, kurz vor dem Verfallsdatum stehende oder bereits abgelaufene und nicht mehr im regulären Wirtschaftsprozess verwendbare Lebensmittel an Bedürftige weitergegeben werden

Zulieferer dieser Lebensmittel sind Supermärkte, Bäckereien, Gemüseläden, Metzgereien etc. aus der Region. "Wir erhoffen uns hier wie in vielen anderen Städten und Regionen in der Bundesrepublik die vielfältige Unterstützung der Supermärkte und des Einzelhandels", meint Martin Gaertner von der Caritas, der hierbei auf die Erfahrungen in Donauwörth zurückgreifen kann. Die Lebensmittel werden von den Mitarbeitern der Tafel bei den Spendern abgeholt, vorsortiert und zu bestimmten Zeiten an Bedürftige, d. h. Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Grundsicherung oder anderer Sozialleistungen ausgegeben. Die Empfänger weisen sich durch eine Karte aus. Die Bedürftigkeit wird per Nachweis durch die Mitarbeiter der Tafel geprüft. Wir wollen natürlich, dass nur Bedürftige von diesem Angebot profitieren stellen Gaertner und Vogel gemeinsam fest. Die Abgabe der Lebensmittel erfolgt gegen einen Unkostenbeitrag.

 

Die Kleiderkammer

Neben der Weitergabe von Lebensmitteln entsprechend dem Tafelgedanken fand am gleichen Ort auch die Kleiderkammer ihren Platz , da es sich bei den "Kunden" in der Regel um die gleiche Klientel handelt. In der bisher an einem anderen Ort bestehenden Kleiderkammer der Diakonie, die gespendete, gut erhaltene Kleidungsstücke gegen eine sog. "Benutzungsgebühr" ebenfalls an Bedürftige weitergab, werden jetzt zusätzlich zur Kleidung noch

  • Bettwäsche
  • Vorhänge
  • Kinderwagen, Kinderspielsachen
  • Haushaltsgegenstände aller Art
  • und noch einiges mehr
    angeboten.

"Wir hoffen mit diesen beiden unterstützenden Hilfen die Probleme, die sich mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II für viele Familien, Alleinstehende und insbes. auch Alleinerziehende ergeben haben, etwas abzumildern", betont Diakonie-Geschäftsführer Roland Vogel. "Wir sind der Meinung, dass die monatliche Regelleistung von 345 Euro pro Person nicht ausreichend ist, schon gar nicht, wenn davon auch noch Geld für Kleidung, Hausrat, Möbel usw. angespart werden soll."

Die Stadt Nördlingen stellt Räumlichkeiten in der Drehergasse 14 mietfrei zur Verfügung. Die notwendigen Investitionen für die Einrichtung und die gesamten Betriebs- und Nebenkosten müssen vom Caritasverband und der Diakonie bestritten werden.

 

Bürgerschaftliches Engagement

"Der Betrieb einer Tafel mit integrierter Kleiderkammer kann nur mit einer möglichst großen Anzahl an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern realisiert und aufrechterhalten werden", betonen Martin Gaertner und Roland Vogel. "Wir erhoffen uns dabei insbesondere Unterstützung von den evangelischen und katholischen Kirchen- bzw. Pfarrgemeinden in Nördlingen und aus den umliegenden Ries-Gemeinden", betonen die Initiatoren der Nördlinger Tafel an. Es sei regelmäßiges, verlässliches Engagement erforderlich, auch zwei Stunden in der Woche könnten hilfreich sein. Für die Ehrenamtlichen solle ihr Engagement überschaubar und vorausplanbar sein.

 

Haben Sie Interesse und Zeit?

Jeder, der mitmacht, ist wichtig. Interessierte können sich

  • an die Diakonie in Nördlingen, Tel. 09081/290700 - Herr Helmut Weiß -
  • oder die Caritas, Tel. 09081/ 3915 - Herr Michael Stetz - wenden.

Helmut Weiß und Michael Stetz übernehmen die Koordinationsarbeiten für die Tafel und Kleiderkammer. Ergänzt wird der Pool aus Ehrenamtlichen durch sog. "Zusatz-Jobber" nach SGB II (Arbeitsgelegenheiten). Die bisherige Mitarbeiterin aus der Kleiderkammer der Diakonie steht weiterhin zur Verfügung.


Wer nie gelitten hat,
weiß auch nicht,
wie man tröstet

Dag Hammarskjöld
ehem. UNO-Generalsekretär, 1905 - 1961