Weg zur inneren Erneuerung
Bereicherung für alle Christen?


Jährliche Fußwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Nördlingen nach Maria Brünnlein in Wemding

Maria Brünnlein Wemding

Die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. zur Basilika minor erhoben und erstrahlt nach einer Generalsanierung und Renovierung von 2000 bis 2003 heute in hellem Glanz.

Maria Brünnlein ist eine der meistbesuchten Wallfahrtsorte in Bayern.

Die Wallfahrt zieht jährlich 200 000 Besucher an. Etwa 50 Gruppen von Fußwallfahrern pilgern jährlich nach Maria Brünnlein.

Jahr für Jahr lädt auch die Pfarrgemeinde St. Martin Deiningen alle interessierten Pilger unserer Pfarreiengemeinschaft Nördlingen zu einer Fußwallfahrt zur Wallfahrtskirche "Maria Brünnlein" in Wemding ein.

Rund 100 Personen nehmen Jahr für Jahr an dieser Wallfahrt teil.

Haben nicht auch Sie Lust, an dieser Wallfahrt teilzunehmen?
Wir würden uns über Ihre Teilnahme freuen!


Wallfahrten wozu? - Wallfahrten im katholischen Verständnis

wallfahrer

Die Nähe Gottes spüren: Das ist das Ziel vieler Gläubiger, die sich weltweit zu religiösen Stätten aufmachen. Immer geht es dabei darum: vom Gewohnten und Vertrauten auf- und auszubrechen, um Gott an besonderen Orten - auf den Spuren besonderer Menschen - neu zu erfahren.

Stille, Gebet und Gemeinschaftserfahrung sind Kennzeichen des Pilgerns. Der Weg ist oft mühsam. Deshalb singen und beten Pilger gemeinsam. In dieser Gemeinschaft erleben sie eine lebendige Kirche.

Als wesentliche Elemente des Wallfahren können gelten: Naturbetrachtung, Gemeinschaftserlebnis und Gotteserfahrung.


Marien - Wallfahrtsorte

altoetting

Wallfahrt heißt also: Sich aufmachen zu einem Gnadenort,
zu einem Ort, wo andere Menschen vor mir die Gnade Gottes erfahren haben.
Marienwallfahrt heißt dann zugleich, sich an diesem Ort unter den mütterlichen Schutz Mariens stellen.

Hier finden Sie einige Links zu bekannten Marienwallfahrtsorten:

 


Pilgerwege - Wallfahrtsorte

muschel

Bis heute sind Pilgerfahrten fest im Leben der katholischen Kirche verankert.

Jährlich unternehmen etwa 40 Millionen Christen eine Wallfahrt.
Allein in Deutschland gibt es über tausend Wallfahrtsorte.

Auch außerhalb Deutschlands gibt es bevorzugte christliche Pilgerziele:
- das Heilige Land Israel zum Beispiel
- oder auch die Gräber von Heiligen, wie Rom oder Santiago de Compostela (Jakobusweg).

Wallfahrten im evangelisch- lutherischen Verständnis

Martin Luther

Die Begründer der evangelischen Kirchen lehnten Wallfahrten ab, weil Buße und Glauben nicht von menschlichen Leistungen abhängen.

Viele Jahrhunderte war das ein Unterscheidungszeichen: Katholische Männer und Frauen gehen auf Wallfahrten,
ihre evangelischen Schwestern und Brüder lehnen das Wallen zu einer heiligen Stätte ab.

Für manche evangelische Christen bringen aber Reisen zu Kirchentagen oder zu Stätten der Reformation vergleichbare Erfahrungen.

In den letzten Jahrzehnten haben es Christinnen und Christen gemeinsam wieder entdeckt: Sich auf den Weg machen, auf den eigenen Füßen Unterwegs-Sein mit anderen zusammen und zu Gott hin - das tut gut: Dem Leib, der Seele, dem Glauben.
(Quelle: Evangelisch-lutherische Kirche in Bayern)

 

Wallfahrten und Ökumene

Erstmals ökumenische Wallfahrt auf den Kreuzberg in der Rhön (2002)

B i s c h o f s h e i m - Erstmals sind evangelische und katholische Christen in einer ökumenischen Wallfahrt auf den "heiligen Berg Unterfrankens" gezogen, den Kreuzberg bei Bischofsheim (Rhön).

oekumenelogoUnter den rund 1.500 Teilnehmern waren der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich (München), der Vorsitzende der Ökumene-Konferenz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Paul Werner Scheele (Würzburg), und der ukrainische lutherische Bischof Edmund Ratz.

Für Friedrich war es nach eigenen Angaben die erste Wallfahrt. Spontanen Beifall erhielt der Bischof, als er für diese "ganz tiefe geistliche Erfahrung" dankte. Nach seinen Worten gibt es keine theologischen Gründe gegen ökumenische Wallfahrten. Sie könnten vielmehr eine Bereicherung für evangelische Christen sein. Friedrich ist auch Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Bischof Scheele rief Protestanten und Katholiken dazu auf, miteinander den christlichen Glauben zu bekennen: "Was immer zwischen uns steht, näher als das Trennende ist uns Christus."

Wallfahrten in anderen Religionen

muschel

Wallfahrten zu den heiligen Stätten finden sich in allen großen Religionen.

Wallfahrten gibt es auch im Judentum und Islam, es ist also keine spezifisch katholische Praxis.

Im Judentum gibt es die drei Wallfahrtsfeste Pessach, Schawuot und Sukkot. Diese werden bereits im Tanach (Heilige Schrift des Judentums) für alle in erreichbarer Nähe lebenden Judäer bzw. Israeliten vorgeschrieben. Besondere Bestimmungen für die Pilger finden sich im Talmud (nach dem Tanach bedeutendste Schrift der Juden) im Traktat Chagiga. Einzelne Propheten sind auch zum Sinai gepilgert.

  • "Katholisch für Anfänger" - Zeichentrickserie
    "Was ist eine Wallfahrt?" anschaulich und humorvolll erklärt bei "katholisch.de"

    Was ist ein Wallfahrt?
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